Wer einmal die Lieferando-Abrechnung im Excel hatte, weiß warum dieser Artikel geschrieben werden musste. 13 Prozent Provision auf jede Online-Bestellung, in manchen Tarifen bis 30 Prozent. Plus 30 Cent pro Bestellung Servicegebühr. Plus Werbe-Upgrades, wenn Sie überhaupt sichtbar sein wollen. Bei einer typischen 80-Euro-Familienbestellung sind das schnell 18 Euro, die nicht bei Ihnen landen.
Die gute Nachricht: Es geht auch ohne. Mit einem eigenen Bestellsystem auf Ihrer Website behalten Sie die volle Marge, die Kundendaten und die Beziehung zum Gast. Dieser Guide zeigt, was das in der Praxis kostet, ab wann sich der Wechsel rechnet, und welche drei Alternativen Sie zu Lieferando wirklich haben.
In Kürze
Wer monatlich mehr als 60 Online-Bestellungen über Lieferando abwickelt und einen Durchschnittswarenkorb von 30 Euro hat, zahlt im Schnitt 230 bis 700 Euro Provision pro Monat. Ein eigenes Bestellsystem rechnet sich in solchen Fällen meist nach 6 bis 18 Monaten. Drei Alternativen kommen praktisch infrage: ein eigenes Bestellsystem auf der Restaurant-Website (volle Kontrolle, einmalig 3.000 bis 5.000 Euro), Wolt als zweiter Aggregator (oft günstiger als Lieferando aber gleiches Grundproblem), oder ein simples Click-and-Collect-Formular nur für Abholung (sehr günstig, aber keine Lieferung).
Was Lieferando Sie wirklich kostet
Bevor wir über Alternativen reden, schauen wir transparent auf die Kosten. Lieferando bewirbt seine Provisionen mit „ab 13 Prozent". In der Realität liegen die meisten Restaurants höher.
Die drei Lieferando-Tarife
- Basis-Tarif: 13 Prozent Provision auf Bestellungen, Sie liefern selbst
- Lieferando-Logistik: 30 Prozent Provision, dafür liefert ein Lieferando-Fahrer aus
- Plus Servicegebühr von 0,30 Euro pro Bestellung, die der Gast zwar nicht direkt sieht, aber Sie zahlen sie aus Ihrem Anteil
Zusätzliche versteckte Kosten
- Werbung im Lieferando-Feed: 99 bis 299 Euro pro Monat, sonst sind Sie weit hinten in der Liste
- Banner-Platzierungen für besondere Aktionen: ab 49 Euro pro Aktion
- Optional „Premium"-Listing: prozentual zusätzlich
- Zahlungsabwicklungs-Anteil: in der Provision drin, aber nicht transparent ausgewiesen
Beispielrechnung bei 100 Bestellungen pro Monat
Angenommen, Sie haben 100 Online-Bestellungen pro Monat über Lieferando mit einem Durchschnittswarenkorb von 28 Euro. Sie liefern selbst aus, fahren also den Basis-Tarif. Plus eine Werbe-Kampagne für 149 Euro im Monat, weil Sie sonst zu wenig Sichtbarkeit haben.
- Umsatz brutto: 100 × 28 Euro = 2.800 Euro
- Provision 13 %: 364 Euro
- Servicegebühren: 100 × 0,30 Euro = 30 Euro
- Werbe-Budget: 149 Euro
- Tatsächliche Kosten: 543 Euro pro Monat
- Effektive Provisionsquote: 19,4 Prozent
Über ein Jahr sind das 6.516 Euro, die Sie an Lieferando zahlen, nur damit Sie Ihre eigenen Gäste online bedienen können. Mit dem Geld bauen wir eine vollständige Restaurant-Website inklusive eigenem Bestellsystem (Komplett-Paket ab 5.000 Euro netto).
Drei realistische Alternativen zu Lieferando
Es gibt nicht den einen perfekten Weg. Welche Alternative für Sie passt, hängt von Ihrem Bestellvolumen, Ihrer Lieferkapazität und Ihrer Bereitschaft zum Marketing-Aufwand ab. Hier die drei realistischen Optionen.
Alternative 1: Wolt als zweiter oder einziger Aggregator
Wolt ist seit ein paar Jahren ernsthafte Konkurrenz zu Lieferando. Die Provisionen sind je nach Region und Verhandlung oft etwas günstiger (10 bis 25 Prozent), die App-Qualität ist aus Kunden-Sicht oft besser. Aber: es ist immer noch ein Aggregator. Sie geben Kundendaten ab, sind abhängig vom Algorithmus und zahlen weiterhin Provision pro Bestellung.
Wann Wolt passt:
- Sie wollen einen zweiten Vertriebskanal neben Lieferando, um Marktmacht aufzuteilen
- In Ihrer Stadt hat Wolt eine relevante Nutzerbasis (Großstadt-Lagen, Tourismus-Regionen)
- Sie wollen nicht selbst Marketing für Online-Bestellungen machen
Alternative 2: Eigenes Bestellsystem auf der Restaurant-Website
Die langfristig beste Option für Restaurants, die ernsthaft online bestellen lassen wollen. Sie bauen ein Bestellmodul direkt in Ihre Website ein, das Bestellungen entgegennimmt, Zahlungen über Stripe abwickelt und Bestelldrucker oder E-Mail-Tickets in die Küche feuert.
Vorteile:
- Keine laufende Provision pro Bestellung. Nur einmalige Einrichtungskosten plus Hosting (~20 Euro pro Monat) und Stripe-Gebühren (1,4 % + 0,25 € pro Transaktion in der EU).
- Volle Kundenkontrolle. Sie behalten alle Bestelldaten, können Mailings versenden, Loyalty-Programme aufbauen, Wiederbestellungen fördern.
- Marken-Erlebnis. Ihre Marke, Ihre Bilder, Ihre Bezeichnungen. Kein Lieferando-Branding zwischen Ihnen und dem Gast.
Nachteile:
- Höhere Einstiegskosten als Lieferando (3.000 bis 5.000 Euro einmalig statt 13 Prozent pro Bestellung)
- Sie müssen aktiv Marketing machen, damit Gäste Ihre Bestellseite kennen
- Eigene Lieferlogistik nötig, oder Sie beschränken sich auf Abholung
Alternative 3: Click-and-Collect-Formular (nur Abholung)
Wenn Lieferung für Sie sekundär ist und Sie hauptsächlich Abhol-Bestellungen abwickeln, reicht oft ein simples Click-and-Collect-Formular. Das ist ein einfaches Formular auf Ihrer Website, in dem der Gast Gerichte auswählt, einen Abholzeitpunkt nennt und entweder vorab per Stripe bezahlt oder bei Abholung in bar.
Wann diese Lösung passt:
- Sie haben keine eigene Lieferung und wollen auch keine aufbauen
- Ihr Bestellvolumen ist überschaubar (unter 50 Bestellungen pro Monat)
- Sie wollen mit minimalen Kosten starten
Einrichtungskosten typisch zwischen 800 und 1.500 Euro, abhängig von Funktionsumfang. Kein Bestellsystem, keine Logistik, nur ein Formular plus Stripe-Anbindung.
Restaurant-Website erstellen: kompletter Guide für Gastronomen
Wie eine moderne Restaurant-Website aufgebaut sein muss, in die ein Bestellsystem integriert werden kann.
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Anatomie eines eigenen Bestellsystems
Damit Sie wissen, wofür Sie überhaupt bezahlen, hier die Komponenten, die ein vollwertiges eigenes Bestellsystem braucht.
Komponente 1: Speisekarten-Modul mit Konfiguration
Pro Gericht: Beschreibung, Preis, Allergene, optional Foto. Plus Konfigurations-Optionen wie „Größe S/M/L", „mit oder ohne Zwiebeln", „extra Käse +1,50 Euro". Diese Konfiguration ist der unterschätzteste Teil eines Bestellsystems. Ohne Konfiguration sind Sie auf simple Menüs beschränkt.
Komponente 2: Warenkorb und Checkout
Der Gast wählt Gerichte, sieht den Warenkorb, klickt Checkout. Im Checkout: Adresse (bei Lieferung), Abholzeitpunkt (bei Abholung), Zahlungsart, optional Notiz an die Küche. Wichtig: dieser Schritt muss auf dem Handy in unter 60 Sekunden machbar sein, sonst springen Gäste ab.
Komponente 3: Zahlungsabwicklung
In Deutschland kommen Sie an Stripe nicht vorbei, wenn Sie modern arbeiten wollen. Stripe akzeptiert Kreditkarte, PayPal, Apple Pay, Google Pay und Sofortüberweisung. Gebühren: 1,4 % + 0,25 Euro pro Transaktion in der EU. Bei 28 Euro Durchschnittsbestellung sind das 64 Cent pro Bestellung, deutlich günstiger als Lieferando-Provision.
Komponente 4: Küchen-Notification
Die Bestellung muss in der Küche landen. Zwei Wege: Bestelldrucker (Epson-Drucker im Backoffice, druckt automatisch jede Bestellung als Ticket) oder E-Mail-Adresse mit lautem Klingel-Ton. Der Drucker ist robuster für Stress-Situationen, die E-Mail ist günstiger und reicht für kleinere Betriebe.
Komponente 5: Slot-Management
Sie können nicht 50 Bestellungen gleichzeitig zubereiten. Ein gutes Bestellsystem hat Zeitfenster: 18:00 bis 18:15 erlaubt maximal 4 Bestellungen, danach nächster Slot. Auf dem Handy sieht der Gast verfügbare Slots, wählt einen aus, weiß genau wann seine Bestellung fertig ist.
Komponente 6: Sperrzeiten und Feiertage
Mittagspause? Sonntag Ruhetag? Feiertag? Sie pflegen Sperrzeiten im Backend, die Bestellseite zeigt automatisch „heute nicht verfügbar" oder „nächster Bestelltermin Montag 11:30".
Was kostet ein eigenes Bestellsystem
Die Kosten variieren je nach Funktionsumfang. Hier konkrete Größenordnungen aus unserer Projektpraxis.
Click-and-Collect-Formular (nur Abholung)
- Einmalige Einrichtung: 800 bis 1.500 Euro
- Laufende Kosten: 20 Euro pro Monat Hosting + Stripe-Gebühren pro Transaktion
- Funktionsumfang: Speisekarte mit Konfiguration, Abholzeitpunkt-Auswahl, Stripe-Bezahlung, E-Mail-Bestätigung an Küche und Gast
Vollwertiges Bestellsystem (Lieferung + Abholung)
- Einmalige Einrichtung: 3.000 bis 5.000 Euro je nach Komplexität
- Laufende Kosten: 20 Euro pro Monat Hosting + Stripe-Gebühren
- Funktionsumfang: Speisekarte mit Konfiguration, Lieferradius, Lieferkosten-Staffelung, Mindestbestellwert, Bestelldrucker oder E-Mail, Slot-Management, Sperrzeiten
Restaurant-Komplett-Paket mit Bestellsystem
- Einmalige Einrichtung: ab 5.000 Euro netto (unser Komplett-Paket)
- Beinhaltet: komplette Restaurant-Website, eigenes CMS, Tischreservierung, Bestellsystem mit Abholung und Lieferung, Stripe-Anbindung
- Laufende Kosten: 20 Euro pro Monat Hosting + Stripe-Gebühren
Konkret zum Vergleich: Bei 100 Bestellungen pro Monat à 28 Euro zahlen Sie über Lieferando rund 543 Euro im Monat. Über ein eigenes Bestellsystem zahlen Sie etwa 64 Euro Stripe-Gebühren plus 20 Euro Hosting, also 84 Euro. Differenz: 459 Euro pro Monat zu Ihren Gunsten.
Wann sich der Wechsel rechnet
Konkrete Faustregeln, ab wann ein eigenes Bestellsystem sich finanziell trägt.
Wann lohnt sich ein eigenes Bestellsystem
Eindeutig sinnvoll
- Mehr als 60 Online-Bestellungen pro Monat über Lieferando
- Sie zahlen aktuell mehr als 300 Euro Provisionen pro Monat
- Sie haben eigene Lieferkapazität oder gehen auf Abholung
- Sie wollen langfristig eine eigene Kundenbeziehung aufbauen
- Sie haben oder bauen gerade eine neue Website
Eher nicht
- Unter 30 Online-Bestellungen pro Monat (dann lieber bei Lieferando bleiben)
- Sie wollen keine eigene Lieferlogistik aufbauen UND haben kaum Abholung
- Sie wollen keine Energie in Marketing für Ihre eigene Bestellseite stecken
- Bestellungen sind ein Nebengeschäft, das nicht weiterwachsen soll
Beispielrechnung Amortisation:
- 100 Bestellungen pro Monat à 28 Euro Durchschnittswarenkorb
- Lieferando-Kosten gesamt: 543 Euro pro Monat
- Eigenes System Kosten: 84 Euro pro Monat
- Ersparnis: 459 Euro pro Monat
- Einmalige Investition für eigenes System: 5.000 Euro
- Amortisationszeit: 11 Monate
Danach landen die 459 Euro pro Monat dauerhaft bei Ihnen statt bei Lieferando. Über fünf Jahre gerechnet sind das 27.540 Euro zusätzliche Marge, die in Ihrer Tasche bleibt.
Schritt-für-Schritt-Plan für den Wechsel
Wenn Sie sich für ein eigenes Bestellsystem entschieden haben, hier der typische Ablauf in den ersten sechs Wochen.
Woche 1: Bestandsaufnahme
Sie sammeln Ihre aktuellen Daten: Bestellvolumen pro Monat, durchschnittlicher Warenkorbwert, Lieferradius, Lieferzeiten, häufige Konfigurationen. Diese Daten brauchen wir für die Einrichtung. Außerdem: rechtliche Fragen prüfen (Gewerbeanmeldung Lieferung, Hygieneverordnung), falls Sie neu in der eigenen Auslieferung sind.
Woche 2-3: Bau des Bestellsystems
Der Webentwickler richtet das System auf Ihrer Website ein. Wenn Sie noch keine moderne Website haben, baut er parallel die Website mit. Sie liefern Speisekarte, Bilder, Lieferradius, Sperrzeiten zu.
Woche 4: Test und Schulung
Sie testen das System selbst. Bestellen probehalber, schauen ob die Bestellung in der Küche ankommt, prüfen die Stripe-Abrechnung. Schulung 30 bis 60 Minuten, danach können Sie selbst Speisekarte ändern, Sperrzeiten setzen, Bestellungen einsehen.
Woche 5: Soft-Launch
Sie schalten das Bestellsystem live, ohne große Werbung. Erste echte Bestellungen kommen rein, oft von Stammgästen die Sie über andere Kanäle informiert haben. Diese erste Woche ist Lernphase, kleinere Probleme tauchen auf, werden korrigiert.
Woche 6+: Marketing und parallele Phase
Sie machen aktiv Werbung für Ihre eigene Bestellseite: QR-Code-Aufkleber im Restaurant, Flyer in Take-away-Tüten, Social-Media-Posts, Google-Ads für lokale Suchen. Lieferando bleibt zunächst parallel an, damit Sie keinen Umsatz verlieren. Sobald Sie merken, dass 60 bis 70 Prozent Ihrer Stammgäste über Ihre eigene Seite bestellen, können Sie Lieferando reduzieren oder ganz kündigen.
Häufige Stolpersteine beim Wechsel
Vier Dinge, an denen wir Restaurants in der Vergangenheit haben straucheln sehen.
Stolperstein 1: Lieferando zu schnell kündigen
Manche Gastronomen kündigen Lieferando am ersten Tag, an dem ihr eigenes System live ist. Folge: Umsatzeinbruch, weil die Stammgäste noch nicht wissen, dass es eine eigene Seite gibt. Besser: Drei bis sechs Monate parallel fahren, aktiv kommunizieren, dann erst Lieferando reduzieren.
Stolperstein 2: Kein eigenes Marketing
Ein Bestellsystem allein bringt keine Bestellungen. Sie müssen Gäste darauf aufmerksam machen. Mindestens: QR-Codes im Restaurant, Hinweis auf der Speisekarte, kleiner Sticker auf Take-away-Tüten, ein Post pro Woche auf Instagram. Wer das nicht macht, bleibt bei 5 Bestellungen pro Monat.
Stolperstein 3: Falsche Slot-Größe
Erste Woche live: 8 Bestellungen für 18:30 gleichzeitig, weil Sie die Slot-Größe nicht eingestellt haben. Küche im Stress, Gäste warten 90 Minuten. Lösung: realistische Slot-Kapazität von Anfang an, lieber 3 Bestellungen pro 15-Minuten-Slot als 8.
Stolperstein 4: Stripe-Setup vergessen
Stripe muss vor dem Launch eingerichtet sein: Gewerbedaten, Bankverbindung, Identitätsverifikation. Das dauert manchmal eine Woche. Wer das auf Live-Tag verschiebt, ist eine Woche ohne Bezahlmöglichkeit.
Fazit
Lieferando ist bequem, aber teuer. Ab etwa 60 Online-Bestellungen pro Monat rechnet sich ein eigenes Bestellsystem in 6 bis 12 Monaten. Danach landet der gesamte Mehrumsatz bei Ihnen statt bei einem Aggregator.
Drei Wege gibt es: Wolt als zweiten Aggregator (löst das Grundproblem nicht), eigenes Bestellsystem (langfristig beste Marge und Kontrolle), oder ein einfaches Click-and-Collect-Formular für kleine Bestellvolumen.
Wer den Schritt langsam und mit aktiver Kommunikation an die Stammgäste geht, bleibt risikolos. Sechs Wochen vom ersten Gespräch bis zum Soft-Launch sind realistisch.
Eigenes Bestellsystem ohne Lieferando-Provision?
In unserem Komplett-Paket (5.000 Euro netto) ist ein vollwertiges Bestellsystem mit Abholung, Lieferung und Stripe-Bezahlung enthalten. In drei Wochen online. Kostenloses Erstgespräch.
Häufige Fragen
Nein. Viele Restaurants fahren beide Kanäle parallel. Lieferando bringt Sie zu neuen Kunden, die Sie sonst nie erreicht hätten. Ihr eigenes Bestellsystem wickelt die Bestellungen Ihrer Stammgäste provisionsfrei ab. Wenn Sie merken, dass 70 Prozent der Online-Bestellungen über Ihre eigene Seite kommen, können Sie Lieferando reduzieren oder kündigen.
Lieferando teilt Ihnen die Kundendaten nicht. Sie können also nicht aktiv die Lieferando-Kunden auf Ihre eigene Seite umlenken. Was Sie aber tun können: Bei der nächsten Abholung oder Lieferung einen Flyer mit QR-Code Ihrer eigenen Bestellseite beilegen. Über 3 bis 6 Monate wandern so 40 bis 60 Prozent der Stammgäste auf Ihren eigenen Kanal.
Nicht zwingend. Drei Optionen: eigene Fahrer einstellen oder Aushilfen, Lieferung über Drittanbieter wie Wolt-Drive ohne deren Restaurant-Marketplace, oder nur Abholung anbieten (Click-and-Collect). Für viele kleinere Restaurants ist die Abholung der Hauptkanal, eigene Lieferung lohnt sich erst ab regelmäßigem Bestellvolumen.
In der EU 1,4 Prozent plus 0,25 Euro pro erfolgreicher Transaktion. Bei einer typischen 28-Euro-Bestellung sind das 64 Cent. Stripe rechnet automatisch ab, das Geld landet alle 7 Tage auf Ihrem Konto. Setup ist online, dauert üblicherweise 2 bis 5 Werktage bis zur Freischaltung.
Bei 60 bis 80 Online-Bestellungen pro Monat und einer einmaligen Investition von 5.000 Euro liegt die Amortisation typischerweise zwischen 9 und 15 Monaten. Danach landen die monatlich 300 bis 500 Euro Ersparnis dauerhaft bei Ihnen. Über fünf Jahre gerechnet kommt eine fünfstellige Summe zusammen.
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